So weit bin ich schon…
Tag 11: Schutzhaus Neubau – Nationalpark Hoher Tauern
Da die nächsten beide Tage konditionell sehr anspruchvoll werden, hatte ich mich heute früh entschieden, mit dem Bus durchs Tal zu fahren. Dann hatte ich nur gut 2 Stunden Aufstieg.
Es war richtige Föhnsturm – und ich hab noch immer Kopfschmerzen….
Der Ausblick war unheimlich toll.







Hier habe ich auch Nora kennengelernt, die auch auf dem Weg nach Triest ist.
Morgen geht es dann über die Fraganter Scharte auf die Fraganter Schutzhütte. Die Scharte ist der höchste Punkt der Tour – 2.754m. Laut Hüttenwirt ist der Weg quasi schneefrei und ohne Probleme begehbar.
Tag 10: über Taxenbach nach Rauris
Heute früh fühlten sich meine Muskeln sehr, sehr müde an, so dass ich mich für einen späten Start entschied.
Endlich besorgte ich mit die rote Schleife, die als Erkennungszeichen für die Wanderer von Salzburg nach Triest dient. In Salzburg bin ich zwar nicht losgelaufen, aber was solls.
Rot ist der gemeinsame Nenner der Flaggen von Deutschland, Österreich, Slowenien und Italien (und ja, grundsätzlich dient sie auch als HIV/Aids Symbol … naja, soviel Farben gibts am Ende auch wieder nicht… 🙂 )

Ich fuhr mit dem Boot auf die andere Seite des Ufers, und lief erstmal an der Straße um den See entlang.

Vorsichtshalber hatte ich mir meine Sehne mit Kinesiologie Tape getapt… das wiederum ist weiß-blau…

Ich lief an der Salzach entlang um dann zur Kitzlochklamm zu kommen.






Auf die Klettersteige musste ich leider verzichten, aber ich kenne da jetzt schon wen, der nochmal mit mir her möchte:

Uihhhh. sieht sehr reizvoll aus, aber ohne Klettersteigset mache ich das nicht.
Weiter ging es Richtung Rauris. In der Früh war ich noch unsicher: Nach Taxenbach oder bis nach Rauris? Aber heute liefen die Beine wie von alleine…
Es waren fast keine andere Wanderer unterwegs so dass ich sehr neugierig beäugt wurde:

Nach einigen Pfauen am Wegesrand (wirklich…) wurde schließlich Rauris sichtbar, und zum Abendessen gab es a Jagapfanderl.



Zimmernummer?
Tag 9: Zell am See
Heute möchte ich mal anders starten. Ich bin gerade in Zell am See und sitze im Yor-Ribs und werde mich gleich mal von den Wasabi-Ribs überraschen lassen.
Der Ort fühlt sich an wie ein anderer Planet, wie ein Filmset. Eine Goldwing aus Kuweit (sorry, vergessen zu fotografieren), alle Nationen. Menschen in Kleidung, die sie besser nicht tragen sollten, jeder zweite hat ein Eis in der Hand. Irgendwie irreal – oder ich habe eine Überdosis Natur eingenommen.
Heute früh startete ich in Hochfilzen und entschied mich dazu die Tour etwas zu vereinfachen und meine Achillessehne noch etwas zu schonen. So fuhr ich ein paar Minuten mit dem Bus durchs Tal (sparte mir zwei Stunden und an der Landstraße lang wäre eh sehr langweilig gewesen). Danach fuhr ich mit der Bergbahn auf den Asitz (der Berg heißt wirklich so) und hatte dann eine Kammwanderung mit überragenden Ausblicken:








Der Weg schlängelte sich durch endlose Felder von Heidelbeeren und Preiselbeeren.



Am Wegesrand gab es auch wieder Unmengen an Pilzen. Also entweder gibt es hier wirklich mehr, oder durch die vielen Stunden in der Natur wird der Blick anders. Keine Ahnung, werde das mal weiter erforschen…


(Ja, ich weiß, DEN sollte man nicht essen.)
Schließlich öffnete sich der Blick zum See:


Die Jausenstation hatte leider zu.


Am See kühlte ich meine Füße erstmal auf Betriebstemperatur und fuhr dann mit dem Boot nach Zell am See.




Konditionell war heute echt easy, mal sehen was die Sehne morgen früh sagt 🙂
Tag 9: Ok, Dinner first…
Keine Sorge, der Tagesbericht kommt nach, aber OMG waren die Wasabi-Rippchen guad!!!!


Auch der Fenchelsalat mit Radieschen und Orange. LECKER!
Werbung ist hier erlaubt: Yor-Ribs in Zell am See.
Habe mich gerade lange mit der Bedienung unterhalten, und der Koch ist ihr Freund. Er ist Holländer und hat schon in der ganzen Welt gearbeitet. Mike, das ist DEIN LADEN!
Und die Rippchen sind Sous-vide gegart, aber auch nicht zuviel.
Tag 8: über Fieberbrunn nach Hochfilzen
Da ich erstmal vorsichtig mit meiner Achillessehne sein wollte, bin ich heute nur durch Tal nach Fieberbrunn gelaufen.A
Auf dem Weg wäre ich fast links abgebogen, da mit vier Burschen mit Liederhosn entgegengekommen sind:

Ich lief dann aber doch weiter – muss ja mal vorwärts kommen.
In Fieberbrunn gabs Wiener Schnitzel zum Mittagessen, und da mein Fuß komplett schmerzfrei war, lief ich weiter bis Hochfilzen.



Das Hotelzimmer hat einen netten Balkon:

Mal sehen, was das Restaurant daneben kann…
Tag 7: St. Johann in Tirol – Ruhetag
Heute mache ich mir einen faulen Tag. Aus dem Hotel bin ich ausgecheckt, war nicht zufrieden. Habe jetzt in einem anderen Hotel ein Zimmer mit Badewanne und Balkon gebucht – und da werde ich den Nachmittag auch verbringen.
Meine Sehne schmerzt fast nicht mehr, hatte auch gleich Voltaren gegen eine pot. Enzündung genommen. Ich denke die morgige Etappe werde ich aus Vorsichtsgründen etwas kürzen. Konditionell ist das Ganze durchaus herausfordernd … Meine Garmin Uhr meinte heute ich soll 3 Tage Pause machen… naja, man muss ja nicht immer machen was die Technik empfiehlt, heute steht aber auf jeden Fall eine Siesta auf dem Programm.


Tag 6: Teil 2
Wie vesprochen die Fortsetzung.
Aber erstmal ein dickes Dankeschön an Martin für die Einladung gestern Abend!

Vom Ellmauer Tor aus stieg ich Richtung St. Johann in Tirol über einen wundervollen Bergsteig ab.


Zwischendurch eine kurze Einkehr …

Wie die zwei wohl heißen?
Vorbei an einem Wasserfall, schien ein Klettereldorado zu sein.


und der Weg bis nach St. Johann in Tirol schien ewig zu sein. Leider habe ich heute erstmals etwas Beschwerden – meine rechte Achillessehne schmerzt etwas beim bergaufgehen – aber zum Glück ging es heute nur wenig bergauf, dafür viel bergab.



Abends habe ich mit dann mit Martin in Oberndorf getroffen – mit dem Taxi in den Nachbarort zu fahren hat sich echt komisch angefühlt.
Da ich beschlossen hatte für Samstag einen Ruhetag einzulegen (bin jetzt 6 Tage in Folge gelaufen) konnte ich auch etwas länger in der Kneipe bleiben. 🙂


