Heute früh steckte mir der gestrige Tag dann doch in den Knochen. Die letzten beiden Tage waren ja recht lang gewesen. Der Wetterbericht war für heute ziemlich regnerisch – und da ich ein super tolles („Familien“) Zimmer hatte, wollte ich noch eine weitere Nacht bleiben. Nur leider war nichts frei in dem Hotel. Man empfahl mir ein anderes Hotel im Ort, aber ich dachte mir: Naja, wenn ich schon menen Rucksack wieder packen muss, dann kann ich auch noch ein paar Kilometer laufen. Und so lief ich entlang eines alten Pilgerweges / Radlweges Richtung Pontebba, und wollte mal sehen wie weit ich komme.



Der Himmel wurde immer dunkler, und langsam fing es an zu tröpfeln. Ich hatte mit meinem Spezl Martl telefoniert, und der war vor ein paar Tagen in Pontebba in einer Pizzeria und übernachtete auch dort auf seiner Radtransalp. Ich steuerte also dieses Ziel an, um dann beim Mittagessen das nächste Ziel zu bestimmen.
Beim Mittagessen nahm mir der Himmel die Entscheidung ab: es fing an zu regnen, nein zu schütten.
Beim Mittagessen unterhielt ich mich sehr nett mit einem Italiener. Wir hatten etwas Sprachschwierigkeiten – sein Englisch war so gut wie mein Italienisch, aber mit einer Beimischung von Spanisch hatten wir ein nettes Gespräch. Danke noch für den Espresso!

Die Berge verschwanden im Regen… ich fragte also, ob noch ein Zimmer frei wäre – und schlief sofort ein… Offensichtlich brauchte mein Körper eine Pause.
Zum Abendessen gab es dann eine Pizza mit gemischten Salat – die Italiener haben das mit dem Essen einfach drauf…. Deutschland ist dagegen eine Wüste!

Hier zu unterbrechen war auch ganz offensichtlich die richtige Entscheidung.

Die nächsten Tage sieht es wieder besser aus – mal sehen wo ich morgen hinlaufe.