Die letzte Nacht war die erste Übernachtung im Lager… war ok.
Kurz nach acht brach ich auf zur Fraganter Scharte. Auf dem Weg holte ich zwei Bergsteiger ein, die ich gestern schon auf der Hütte gesehen hatte. Da wir uns sehr nett unterhielten, gingen wir gemeinsam hoch zur Fraganter Scharte. Irgendwann fragte ich die beiden achc Ihren Namen: Gustl und Franz. Da sagte Gutsl: Echt jetzt? Ich dachte Du heißt Hans, ich sag seit zwei Tagen Hans zu Dir, warum sagst den nix?
Das ganze im Kärnter Dialekt. Ich hab mich totgelacht.
Der starke Föhnwind von gestern Abend hatte nachgelassen, und an der Fraganter Scharte – mit 2.754m der höchste Punkt der Tour – war es wirklich herrlich.



Von nun also ging es also abwärts.
Hans, eh Franz verließ uns, der wollte noch nach Bergkristallen suchen. Gustl begleitete mich weiter, und wir haben uns wirklich toll unterhalten.
Die Landschaft wurde nun wirklich furchtbar, komplett verbaut – und vom Gletscher ist fast nichts mehr übrig.


Am Weißseehaus sind wir noch Mittagessen gewesen – und danach ging ich alleine weiter, da Gustl absteigen wollte.
Und dann war ich die nächsten Stunden wirklich alleine unterwegs – ich traf bis zur Fraganter Hütte rund vier Stunden lang niemanden.
Vorbei an herrlichen Seen…


,,, ging es weiter.
Und nach einer kleinen Pause auf einer wundervollen Wiese …


… ging es hoch zum letzten Anstieg. Nur wo soll da der Weg durchgehen?


Dasist der Blick nach hinten, und wer gute Augen hat, der sieht den Weg – war nicht ganz ohne.

(nach hinten aufgenommen, hier bin ich langgelaufen…)
Oben begrüßte mich wieder die Sonne und dann begann der Abstieg zur Hütte.


Und natürlich habe ich wieder Kühe für Euch …



Direkt an der Hütte holte ich Nora wieder ein, und wir hatten erstmal ein Bier auf der Sonnenterasse.

Falls heute Fehler im Text sind: Hier gibts kein Handynetz, und die App spielt da nicht so ganz mit…